Das bekannte Image von Kolumbien: Drogen, Kriminalität und Kidnapping. Doch seit einigen Jahren hat sich die Sicherheitslage deutlich geändert und die Zahl der Touristen steigt kräftig.Etwa 15 deutsche Reiseveranstalter haben Kolumbien im Angebot.

Neben den traumhaften Karibikstrände wie Cartagena, Isla San Andres oder Santa Marta werden ist Bogota, Medellin oder Cali ein beliebter Reiseort.

Das ganze Land profitiert vom Friedensprozess:

“Cartagena hat das ganze Jahr über Touristen. Die Stadt war und ist eines der sichersten Orte. Heute machen die Hotels und Restaurants natrülich weitaus bessere Geschäfte” , so die Verkaufschefin vom Nobelhotel ” Santa Clara” in

Stefan Pellkofer aus Straubing, Eigentümer des Restaurants “Leon de Baviera”, bestätigt die positive Entwicklung: “Es geht aufwärts. Das ganze Land profitiert vom Friedensprozess”, sagt der Bayer, der mit seiner kolumbianischen Frau in der Weltkulturerbe-Stadt lebt.

Auch Ausflüge zu den Inseln vor Cartagenas Küste sind bei Touristen beliebt. Von Dschungelwanderungen wird jedoch generall abgeraten, da diese  in entlegenen Regionen des Landes, wo noch Rebellen und Drogenbarone aktiv sind, gefährlich sind.

Unter den Einheimischen ist Santa Marta ein sehr beliebter Reiseort und es kommen immer mehr Ausländer, die hier Urlaub machen.

Knapp drei Autostunden östlich von Cartagena liegen die Küstenstadt Santa Marta, wo viele Kolumbianer Urlaub machen, sowie der kleine Fischer- und Taucherort Taganga. Hier genießen Weltenbummler und Aussteiger stressfrei und preiswert das Leben. Ein schlichtes Zimmer mit Ventilator und Dusche, drei leckere Mahlzeiten, auch mit frischem Fisch, ein paar Bierchen oder Rumcocktails – diese selbst organisierte Alles-Inklusive-Variante ist pro Tag ab 45 Euro zu haben.

Zwischen Fischern, die ihre Netze und Beute an Land bringen, lässt Marijan Muzinic aus München sein Tauchboot vom “Poseidon Dive Center” ins Wasser. Ein Paar aus Köln, vier junge Kolumbianer, zwei Spanier und Mick Lane aus London steigen ein. Der Engländer lässt sich von Muzinic zum Tauchlehrer ausbilden. Der 37-jährige Bayer ist begeistert von seiner neuen Heimat: “Die Natur gibt Dir hier alles, Pazifik und Atlantik, Strände, Inseln, Vulkane, Dschungel und Kolonialstädte, wunderbare Menschen und viel Sonne.”

Der Nationalpark Tayrona befindet sich ganz in der Nähe. Hier Kolumbien besonders prachtvoll und schön:

Es gibt Dschungel mit üppiger Flora und Fauna, feinsandige Strände mit bizarren Felsformationen und behutsamen Kontakt zu indianischen Ureinwohnern. In den Dörfern gackern Hühner und meckern Ziegen. Kokospalmen tragen schwere Nüsse, Stauden pralle Bananen.

Eine feine Ãœbersicht vom Parque Tayrona, Kolumbien.


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